Freitag, 13.Jänner 2017
Nachdem der Wecker um 8 Uhr geläutet hatte, gings erstmal zum Frühstück – mit Schokobrunnen!

Nach dem Frühstück holte uns der “house keeper” meines zukünftigen Studentenheims, Sola Sjø, freundlicherweise mit seinem Auto ab.
Auf dem Weg ins Studentenheim erzählte er uns, dass man normalerweise zu Fuß nur ca. 20 Minuten vom Flughafen ins Studentenheim braucht, da aber momentan in ganz Sola viele Baustellen sind, bräuchte man länger.
Diese Baustellen sind auch der Grund dafür, dass es derzeit keinen direkten Bus von Sola in die Stadt Stavanger gibt, was etwas blöd ist, aber man kommt trotzdem mit einmal umsteigen hin.

Im Studentenheim angekommen, war ich natürlich sofort sehr neugierig auf mein Zimmer und hab es gründlich begutachtet. Schnell war mir klar: damit kann ich arbeiten! (Ich hab leider vergessen ein “vorher” Foto zu machen.)
Nachdem Mama und ich sämtliche Abstellräume des Hauses und den Dachboden nach brauchbaren Sachen durchforstet hatten (ich war schnell um einen Wasserkocher und ein Regal reicher…), haben wir das gefundene Bettzeug in die Waschmaschine gestopft und uns an die Reinigung des Zimmers gemacht.
Bald war das Zimmer blitzeblank, alles abgestaubt und abgewischt und sobald wir das Bettzeug zum Trocknen aufgehängt hatten, gingen wir unsere nächste Mission an: IKEA!

Dort haben wir dann alles zusammengesucht, was ich über die nächsten 4 Monate so brauchen könnte: Handtücher, einen Wäscheständer, eine Tasse, eine Topfpflanze, Schachterl zum Organisieren des Kleinkrams und ein bisschen Deko…
Kaputtgeshoppt haben wir uns dann eine Portion Köttbullar schmecken lassen.

Vollbepackt haben wir uns dann in den Bus geschmissen und sind zurück Richtung Studentenheim getuckert.
Die Busstation ist ungefähr 15 Gehminuten vom Studentenheim entfernt. Durch irgendeinen Zufall(?) fand sich direkt bei der Busstation ein zurückgelassenes Einkaufswagerl, in das wir nun unsere Schätze packten und ab gings.
Was wir nicht bedacht hatten: an diesem Abend gab es Windböhen von ca. 80 km/h – ich wäre erstmal fast abgehoben, mit meinem nigelnagelneuen Wäscheständer. 😀

Man sollte denken, nach so einem aufregenden Tag gings gleich einmal ins Bett –  aber nein… im Studentenheim angekommen, die Sachen verstaut, ging es gleich wieder weiter – mit Mama und meiner eben angekommenen Studienkollegin ab in den nächsten Supermarkt. Zum Bus mussten wir leider sprinten – sorry Mama!
Dort haben wir uns erstmal mit essentiellen Dingen eingedeckt (Klopapier, Tee, Milch, Brot, Badezimmerputzmittel…).

Wieder zurück war es aber Zeit fürs Bett!

Samstag, 14.Jänner 2016
Nachdem wir uns ein bisschen ausgeschlafen hatten, packten wir uns warm ein und schon gings ab zum nächsten Abenteuer – Stavanger Sentrum!

Wir haben ein bisschen Sightseeing gemacht, haben den Hafen bewundert und noch ein paar Kleinigkeiten besorgt. (Währenddessen hab ichs 2x(!!) geschafft meine Haube zu verlieren – und wiederzubekommen…)

Die Stadt ist wirklich nett, auf und ab, gelegen auf ein paar Hügelchen, mit entzückenden Häusern. Es gibt kaum Hochhäuser, schon garnicht direkt im Zentrum.

 

Knapp am Verhungern fanden wir dann ein nettes Lokal und haben Pizzen verputzt – um schlappe 50€!! (mit Preisen ist hier wirklich nicht zu spaßen…)

 

Zurück in meiner Unterkunft hat sich Mama daran gemacht das Badezimmer von Grund auf zu putzen (Danke! ♥️) und ich habe mein Zimmer weiter bzw. fertig eingerichtet. Eine Roomtour wird es in einem späteren Eintrag geben!

Dann war es auch schon wieder Zeit zu schlafen.

Sonntag, 15.Jänner 2017
Nun war es so weit – Zeit für einen weiteren Abschied…
Am Vormittag machte sich Mama auf den Weg zum Flughafen und nun war ich alleine in meinem neuen Zimmer und versuchte mich schnell abzulenken. (Wie gesagt…ich bin nicht die Beste im Verabschieden…).
Danke nochmal, Mama, fürs Mitfliegen und heimelig machen! ♥

Ich bin dann erstmal in die Küche gegangen, da sich schnell herausgestellt hat, dass diese den Mittelpunkt des Soziallebens in Sola Sjø darstellte.

Zwei Stunden später war ich auch schon mit einer gr0ßen Gruppe unterwegs – Eislaufen war angesagt.
Ich hab sogar meine Angst überwunden und mich selbst aufs Eis begeben und ich muss zugeben – ich hatte richtig viel Spaß!

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