Fotos für größere Ansicht anklicken – sehr empfohlen bei diesem Post! 🙂

Montag, 27.Februar 2017
Wir sind diesen Montag sehr ruhig angegangen, haben gepackt und gechillt, am Abend hab ich für alle Curry gekocht und wir haben unsere norwegische Serie geschaut.
Angesichts der Zeit, auf die ich meinen Wecker für den nächsten Tag gestellt hatte (4:40), bin ich sehr früh schlafen gegangen.
Unsere Lofotencrew bestand übrigens aus:
Daniela (🇫🇮)
Linda (🇨🇭)
Mary (🇮🇪)
Markus (🇦🇹)
Micaela (The demand for emoji flags for England, Scotland, and Wales has been acknowledged by Unicode President Mark Davis.)
Aisling (🇮🇪)
Tessa (🇳🇱)
Tess (🇳🇱)
und mir 😀 (🇦🇹)

Dienstag, 28.Februar 2017
Als der Wecker um 4:40 losging, war ich zuggegebenermaßen wenig begeistert, ich hab mich jedoch schnell aufgerafft und auf gings, ab gings!

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Nach einem schnellen Frühstück haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind unseren üblichen Weg zum Bus marschiert, der ausnahmsweise sogar pünktlich war!

Nach nur fünf Minuten waren wir auch schon am Flughafen und haben auf das Boarding unseres ersten Flugs (nach Oslo – man kann von Stavanger nicht direkt auf die Lofoten fliegen …) gewartet. Wenn man nur mit Handgepäck unterwegs ist, geht das alles so viel schneller, bin ich gar nicht gewohnt… 😄

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Im ersten Flieger sind die meisten von uns gleich einmal eingeschlafen, ich kann ja leider im Flugzeug nicht schlafen …
Nette Menschen, wie wir nun mal sind, haben wir Wachgebliebenen Fotos von den Schlafenden gemacht, was zu einem königlichen Schnappschuss von Linda geführt hat, die genau in dem Moment, als ich auf den Auslöser gedrückt hab, aufgewacht ist… 😂

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Am Flughafen Oslo hatten wir nur 40 Minuten Zeit, das hieß, schnell aufs Klo und ab in den nächsten Flieger.

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Nach ca. einer Stunde Flug begann unser Landeanflug auf die Lofoten und mir war schnell klar, dass sich jeder Cent der 300 Euro, die ich für diesen Flug gezahlt hatte, auszahlen würde. Allein für diesen Ausblick. (Ok, auch wenn es wirklich schön war, nur für diesen Ausblick wären 300 Euro doch etwas viel gewesen, aber es war ja auch erst der Anfang …)

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Auf den Lofoten (genauer gesagt am Flughafen Harstad/Narvik) wurden wir von strahlendem Sonnenschein begrüßt, es war jedoch spürbar kälter als in Stavanger – logisch, wir befanden uns ja ca. 2000 km weiter nördlich.

Wir haben uns gleich auf den Weg zum Autoverleih gemacht, bei dem wir zwei Autos reserviert hatten, denn anders wären wir nicht auf der Insel herumkommen.

Sobald wir uns und unser Gepäck in den Autos verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Stamsund, wo unsere Airbnb Cabin auf uns wartete. Vor uns lagen ca. 3,5 Stunden Fahrt.
Die Straßen waren durchwegs vereist und mit Schnee bedeckt, doch da unsere Reifen metallene “Spikes” hatten, fuhr es sich ganz normal.

Schon während der Fahrt gab es spektakuläre Aussichten, spiegelglatte Gewässer (Seen? Meer? Fjorde? Wir waren uns nie ganz sicher … ), riesige, schneebedeckte Berge, kleine rote Häuschen am Wegesrand, es war schon fast kitschig schön.

Unseren ersten Zwischenstopp hatten wir an einem netten Touristenaussichtspunkt (dessen Namen leider niemand aufgeschrieben hat …) neben einem See (?) in dem Fischerboote fuhren und ihren Fang an Land brachten.

Von dort aus machen wir uns auf den Weg zu unserem ersten großen Stop:
Svolvær. Svolvær ist mit ca. 4487 Einwohnern die größte Stadt auf den Lofoten.
Als Erstes deckten wir uns mit Grundnahrungsmitteln für die nächsten vier Tage ein. Obst, Gemüse, Brot, Nudeln, Porridge, das Übliche eben. 🙂
Danach gingen wir in ein Touristenzentrum, wo wir die Information bekamen, dass das mit den vielen Wanderungen, die wir geplant hatten, nichts werden würde, da es zu dieser Jahreszeit wegen des ganzen Schnees und Eises viel zu gefährlich wäre, wirklich irgendwo hinaufzukraxeln. Leicht enttäuscht machten wir einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, bevor wir uns wieder in unsere Autos setzten und uns erneut auf den Weg machten.

Das nächste mal Halt machten wir in Henningsvær, einem Fischereidorf im Westen der Lofoten. Der Geruch von Fisch machte sich sofort bemerkbar, als wir das Auto verließen.
Egal wo wir stehen blieben, die Möglichkeiten Fotos zu machen waren schier unendlich. Wäre es wärmer und wir nicht so neugierig auf unsere Enddestination dieses Tages gewesen, wären wir vermutlich noch immer dort und würden versuchen, den perfekten Winkel für das perfekte Foto zu finden! 😃

Und schon gings wieder weiter. Ab hier hatten wir keinen fixen Stopp mehr geplant, sondern wollten möglichst bald nach Stamsund kommen, da wir schon ziemlich müde und seit mittlerweile fast 12 Stunden unterwegs waren.
Als wir dann den Sonnenuntergang sahen, mussten wir natürlich doch kurz anhalten und ein kleines Fotoshooting veranstalten … 😄

Ab hier war es dann noch ca. 1 Stunde Fahrt, die wie im Flug verging.
Die Besitzerin unserer Cabin empfing uns sehr freundlich und zeigte uns gleich alles, es gab eine Küche/Wohnzimmer (mit Geschirrspüler, welch Luxus!), zwei Schlafzimmer, ein Bad und auf dem “Dachboden” vier Matratzen zum Schlafen. Das Häuschen war echt entzückend, wenn auch ein bisschen klein für neun Personen, aber das passte schon für die drei Nächte.

Sobald sich jeder seinen Schlafplatz gesucht (ich belegte eine der Matratzen oben) und sich halbwegs eingerichtet hatte, gings ans Abendessen richten. Es gab Berge von Palatschinken, da ja schließlich Pancake Tuesday (= Faschingsdienstag) war!

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Mit vollen Bäuchen und nach einer Minirunde Activity sind wir schließlich ins Bett gefallen und ich bin sofort eingeschlafen.

Mittwoch, 1.März 2017

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Nach einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unserer Inseltour.
Erster Stop: Ramberg.
Ramberg ist ein Strand im Süden der Lofoten. Direkt beim Strand ist ein Kindergarten, was wir alle total cool fanden und Random Fact:  Da stand einfach ein Waschbecken in der Landschaft. Ich mein, wär ein schöner Standort zum Zähneputzen/Geschirr abwaschen, aber…???

Am Strand sind wir alle herumgelaufen wie die jungen Rehe und haben die Meeresluft genossen, sind auf die Steine geklettert und hatten einfach Spaß.
Das Wasser, das sich an manchen Stellen am Strand in kleinen Lacken gesammelt hatte, war unfassbar klar und der verschiedenfarbige Sand hat Muster in den Boden gezeichnet.

Gruppenfotos waren natürlich Pflicht, manche schärfer als andere… 😅

On the road again haben wir bald entdeckt, dass das norwegische Radio ganz gute Lieder hat, aber ca. dieselben 10 in Dauerschleife spielte… so haben wir zumindest unsere Norwegischkenntnisse mit einem Lied aufgebessert:

(Høyt over Oslo [Heit over Uslo] – Hoch über Oslo
Refain heißt ca. soviel wie: “Wir schweben hoch, hoch über Oslo…”)

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Next stop: Å. (Sprich: OOOOO).
Jap, auf den Lofoten gibt es eine Stadt, die einfach Å heißt. Å. O.
Å  liegt ganz im Westen der Lofoten und ist sozusagen das Ende, also die letzte Stadt.
Ganz am Ende der Straße stand eines dieser Holzgestelle, die man hier am Straßenrand beim Vorbeifahren überall sehen konnte. Wir haben lang gerätselt, was es sein könnte (torture devices?), bis wir dann überrissen haben: Es ist zum Trockenen von Fischköpfen. Natürlich.
Die Fischköpfe werden hier am Anfang der Saison (Jänner) aufgehängt und am Ende der Saison (Juni) wieder abgenommen, auf Schiffe verfrachtet und nach Afrika verschifft, wo Fischsuppe daraus gemacht wird.
Wie soll ich sagen, der Geruch war jetzt Anfang März schon recht… eindrucksvoll, ich wollte mir nicht wirklich vorstellen, wie das dann im Juni riechen würde.

Å ist eigentlich ein “Museumsdorf”, das heißt, es gäbe ein Fischereimuseum und eine Bäckerei usw., aber da es hier ja im März der tiefste Winter ist, hatte alles (außer einem Souveniershop) geschlossen.
Uns egal, wir erkundeten das Städchen einfach auf eigene Faust und haben unter anderem einen stumm schreienden Fisch und ein lächelndes Haus gefunden! ☺️

Wieder im Auto machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Destination, Reine, und blieben zwischendurch bei einer Brücke mit dem klingenden Namen “Djupfjordenbrua” für ein paar Fotos stehen.

Reine liegt im Süden der Lofoten und ist ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern. Auch wenn es ein sehr, sehr kleines Dorf ist, ist Reine eines der Touristenzentren der Lofoten, da es am Fuße des “Reinebringen” – einem 448m hohen Berg mit atemberaubender Aussicht – gelegen ist.
Wir wären sehr, sehr gern auf diesen Berg gewandert, waren auch ziemlich gut ausgerüstet, aber es war uns dann doch zu riskant, vor allem, da uns ja sogar das Touristenbüro von Bergexpeditionen abgeraten hatte…
Nichtdestotrotz war es auch dort wunderschön, man sieht wirklich, wieso dieses Dörfchen als eines der beliebtesten Fotomotive gilt.

Unser nächster Stop war Hamnøy, ein – Überraschung – kleines Fischerdorf, an einem See gelegen.
Die Lichtstimmung hier war wunderschön und im Wasser trieben überall kleine Eisschollen, was mich fasziniert hat, denn jetzt hatte man wirklich das Gefühl, dem Nordpol nahe zu sein, das Eismeer zu erleben. (Okay, das klingt jetzt blöd, ich hoffe ihr wisst trozdem, was ich meine! 🙂 )

Am Weg zu unserem nächsten Ziel sahen wir am Straßenrand ein rundes Gebilde, ganz aus Stein und wir dachten, es sei vielleicht irgendeine historisch relevante, interessante Ruine, aber nein, es war einfach nur ein rundes Gebilde aus Stein. 😄
Mary hat dafür am Weg dorthin (erfolglos) versucht, die Schwerkraft zu besiegen, also war der Stop zumindest für ein lustiges Foto gut.

Skagsanden Beach war einer der schönsten Strände für mich. Ich glaube, es war einfach die Kombination der blassen Farben von Weiß und Hellblau, von Meer und Schnee vor uns, über die verschiedenen Grau-Schattierungen der Felsen hinter uns.
Im Meer konnten wir sogar einen Surfer beobachten, der sichtlich mit den Wellen und sich selbst zu kämpfen hatte.
Mir gefiel es wirklich gut dort!

Unser letzter Stopp für Mittwoch war dann eine kleine Gemeinde namens Nusfjord, die auf beiden Seiten von Bergen und Meer/Fjorden eingegrenzt wird.
Hier gab es neben den stereotypischen roten Häusern auch einige strahlend gelbe.
Nusfjord ist ein historisches Dörfchen, es war wahrscheinlich schon zur Zeit um 400 n.Chr. besiedelt.


Anschließend sind wir zu unserem kleinen Häuschen gefahren, um uns aufzuwärmen und Abend zu essen. Wir haben immer einfach für alle gemeinsam gekocht, da das viel einfacher war, als wenn sich jeder sein seperates Abendessen hergerichtet hätte.

Da die Vorhersage für Nordlichter an diesem Abend sehr gut war, haben wir uns nach dem Abendessen zu Fuß auf den Weg raus aus unserem Dörfchen gemacht und nach ca. 1 km Spaziergang, haben wir tatsächlich einen ganz, ganz leichten Schleier am Himmel gesehen. Da wir uns alle nicht sicher waren, ob das jetzt Nordlichter oder unsere Fantasie war, hab ich einfach mal auf gut Glück in den Himmel fotografiert (man sieht Nordlichter generell auf Bildern viel besser als “in echt”) und – siehe da… ein Nordlicht! Also, das folgende Foto ist mein erstes Foto von den Nordlichtern, es ist nicht sehr gut und verwackelt, aber… !!!!!

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Wir sind also schnell zurück nach Hause gelaufen um die Autos zu holen und sind dann etwas weiter weg von Streulichtern auf einen Berg hinaufgefahren, wo ich in ein Schneefeld gestapft bin und einfach wild dauflos fotografiert habe. (Die Fotos von diesem Abend schaut man wahrscheinlich besser in einem sehr dunklen Raum an, denn besonders stark sieht man sie hier nicht, aber glaubt mir – ich war glücklich! 😅)

Wieder zurück, hingen wir unsere Sachen zum Trockenen auf und dann gings nur mehr ab ins Bett.

Donnerstag, 2.März 2017
Nach dem Frühstück haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt: Linda, Markus, Tessa und Tess hatten eine Kajaktour gebucht, währenddessen machten sich Daniela, Aisling, Micaela, Mary und ich auf einen neuerlichen Roadtrip auf, um möglichst viel von der Insel zu sehen.
Als Erstes sind wir jedoch ein bisschen in “unserem” Dörfchen herumspaziert und haben die Gegend erkundet. Nach ca. fünf Minuten sind wir auf einen Felsen gestoßen, auf den wir dann hinaufgekrabbelt sind und eine wunderschöne Aussicht über das Meer und die Landschaft hatten.


Bis zu diesem Moment fand ich es immer irgendwie komisch oder blöd, wenn Leute meinten, sie fühlten sich so klein und irrelevant im Vergleich zum Rest der Welt (im positiven Sinne), so als wär nichts anderes wichtig als dieser Moment jetzt gerade, sie wären überwältigt von der Natur.
Und (oh, Kitsch)… ich weiß jetzt genau, was sie meinen. Es war einfach schön und ruhig und weit und groß und ich hab mich klein gefühlt und alle meine Sorgen, Gedanken, Probleme waren so weit weg.

Mit dem Auto sind wir dann zu verschiedenen Stränden gefahren, der erste davon war Myrland Beach.
Hier hatten sich zwischen den vielen Felsen ganz viele kristallklare Naturpools gebildet, in denen allerelei Wasserpflanzen zu bewundern waren.

Als Nächstes haben wir bei einer Glasbläsereihütte in Vikten gehalten und am angrenzenden Strand Mittag gegessen.

Unser nächster Aufenthalt war dann in Ballstadt, einem weiteren Fischereidorf, wo wir eine Klopause eingelegt haben und Lebensmittel fürs Abendessen gekauft haben.
Inmitten der Stadt gab es eine große Halle (Schiffwerkstatt), die kunstvoll bemalt war.

Haukland Beach:
Dieser Strand ist irgendwie zweigeteilt, also waren wir zuerst auf der einen Seite und haben die Sonne genossen.

Weiter gings dann zum Utterkleiv Beach, bevor wir zum zweiten Teil des Haukland Beachs fuhren.
Dort haben wir unsere Kajak-Truppe getroffen und sind gemeinsam heimgefahren.

Unser Plan für den Abend war eigentlich zu kochen, dann ein bisschen zu rasten und gegen 10 hinauszugehen um nach Nordlichtern zu schauen.
Nach dem Essen (gegen 6-7) ging Aisling kurz hinaus, weil sie einen Spaziergang machen wollte. Nach zwei Minuten kam sie voll aufgeregt wieder zurück und meinte, dass man die Nordlichter jetzt total gut sehen würde.
Wir haben uns natürlich sofort angezogen und sind hinausgestürzt. Und tatsächlich… man sah sie viel stärker als am Abend zuvor, also sind wir fünf Minuten die Straße hinaufgegangen, zu dem Felsen bei dem wir am Vormittag gewesen waren.

Es war schwierig, die richtige Balance zwischen Staunen und Fotos machen zu finden, also hab ich mich ohne Rücksicht auf Verluste über Stock und Stein, zwischen und auf Felsen geworfen, bin in Lacken gestiegen und irgendwie war es mir alles egal, denn das Spektakel, das sich mir über meinem Kopf bot, war es mehr als wert.
Auch wenn man (wie gesagt) die Lichter auf den Fotos um einiges besser sieht, sind sie nicht mit dem “richtigen” Erlebnis zu vergleichen…
Die Nordlichter tanzten über uns und es war wirklich unglaublich.

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Ein paar Fotos sind leider etwas unscharf, da das mit den Kameraeinstellungen nicht ganz so einfach war…

Freitag, 3.März 2017
Diesen Morgen sind wir langsam angegangen, wir haben “ausgeschlafen” (wach waren wir alle eh um 8 schon 😄), dann in Ruhe gefrühstückt, zusammengeräumt und geputzt und die Sonne für ein paar Fotos in und um das Haus genutzt.

Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt hatten, haben wir uns auf den Weg nach Borg gemacht, wo es ein Wikinger-Museum gibt.
Die Ausstellung an sich war jetzt nicht soo ein Erlebnis, aber draußen im Outdoor-Gelände gab es eine nachgebaute Wikingerhütte, wo man unter anderem ein Kettenhemd anprobieren konnte und das hat schon richtig Spaß gemacht.

Nach dem Wikingermuseum haben wir den Kurs der letzten Tage fortgesetzt und an zwei Stränden Halt gemacht: Tangstad und Unstad.

Unser letzter Outdoor-Stop für diesen Tag (und diese Reise) war dann beim Strand in einem Örtchen namens “Eggum”.
Wir hatten Marshmellows, Würstl und Teig für Steckerlbrot mitgebracht und da wir ja zwei Mädels aus dem Studiengang “Outdoor Education” mit uns hatten, hat es nicht lang gedauert bis wir ein nettes Lagerfeuer beisammen hatten.
Mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund haben wir unsere Sachen gegrillt und das war wirklich ein wunderschöner Abschluss dieser tollen Reise!


Als die Sonne untergegangen war und wir das Feuer gelöscht und unsere Sachen zusammengepackt hatten, haben wir uns, nun nach Lagerfeuer stinkend 😄, auf den Weg zurück in die “Hauptstadt” Svolvær gemacht, wo wir nach einem kleinen Stadtspaziergang in eine Pizzaria eingekehrt sind und uns die Bäuche vollgeschlagen haben. Sogar Desserts haben wir uns gegönnt, da wir alle in dieser Woche weniger Geld  ausgegeben hatten als gedacht.
Ich muss sagen, ich hab noch nie jemanden sich so sehr über einen Bananensplit freuen gesehen, wie das Micaela an diesem Abend getan hat… 😀

Nach dem gemütlichen Zusammensitzen in der Pizzaria war es dann Zeit sich auf den Weg zum Flughafen zu machen, es standen ja noch drei Stunden Fahrt bevor.
Ich hab mich freiwillig ans Steuer gesetzt und muss ganz ehrlich sagen, dass ich es wirklich genossen habe, diese Strecke zu fahren.
Am Weg sind wir ein paar Mal stehen geblieben, in der Hoffnung, die Nordlichter nochmal zu sehen, hatten aber kein Glück.

Bei schnuckligen -18 Grad sind wir gegen 1 Uhr am Flughafen eingetrudelt, haben die Autoschlüssel zurückgegeben und uns bereit für eine laaaange Nacht gemacht.

Manche haben es sich am Gepäckband gemütlich gemacht und sind gleich einmal eingeschlafen…

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…andere hatten weniger Glück beim Versuch einzuschlafen und sind dazu übergegangen in die Leere zu starren…

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…und wieder andere haben einfach das Beste aus der Situation und ihren kaputten Sonnenbrillen gemacht.

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Um 6 Uhr war es dann endlich Zeit, den Flieger nach Oslo zu boarden und von dort aus haben wir dann gleich den Anschlussflug nach Stavanger genommen und sind sofort in unsere Betten gefallen.

Es war wirklich eine wunderwunderschöne Woche und eines der coolsten Dinge, die ich bis jetzt erleben durfte.

*alle mit “D” markierten Fotos wurden von meiner Freundin und unglaublich talentierten Fotografin Daniela Streng gemacht. 

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