Montag, 3.April 2017 – Freitag, 7.April 2017

Diese Woche war anfangs recht arbeitsintensiv, da wir weiterhin für unsere Performance für Music crossing borders geprobt haben und diese dann am Dienstag aufgeführt haben. Es ist gut gelaufen, aber leider hab ich kein Video…

Wir haben beschlossen unsere Performance folgendermaßen zu gestalten:
Wir haben eine Geschichte erzählt, in der wir uns vorgestellt haben und möglichst viel, von dem was wir gelernt hatten, eingebaut haben:

“Es waren einmal sechs Mädels, die aus verschiedenen Teilen Europas kamen und sich auf eine erasmus-Reise nach Norwegen begaben. Jede mit ihrem eigenen Hintergrund, ihrer eigenen Geschichte, die nun auf einem gemeinesamen Teil ihres Lebens fortgesetzt werden würde. Als sie sich das erste Mal trafen, waren sie ein bisschen schüchtern, da sie sich nicht kannten, also begannen sie sich einander vorzustellen.
Die zwei Mädchen aus Belgien waren die Mutigsten, also begannen sie:
[Hier tanzten die Zwei in meiner Gruppe einen belgischen Volkstanz.]

Als Nächstes war Holland an der Reihe, viel Gelächter und das Lied ihrer Leute mit sich brachte.
[Die Holländerin hat ein niederländisches Lied gesungen.]

 

Alle Vorurteile brechend, dass sie nur ernst und still sei, stellte sich das deutsche Mädchen vor…
[Lied, mit Gitarre begleitet]

Dann kam die Schweiz mit viel Energie hereingeschneit und präsentierte sich und ihr Land:
[Volkstümliches Lied, mit Gitarre]

Als letztes war das österreichische Mädchen an der Reihe, sie musste klarstellen, dass es keine Känguruhs in Österreich gab…die Leute waren manchmal ein bisschen verwirrt. (Der Wortwitz macht in der Originalversion mehr Sinn 😉 : Last came the Austrian girl who had to make clear that after all there were no kangaroos in Austria… people got a bit confused sometimes.)
[Da mir weder nach singen, noch nach tanzen war, hab ich mir das kleine Ich-bin-ich her genommen und es mit Instrumenten lautmalerisch begleitet. 🙂 ]

Nachdem nun jeder etwas über die Anderen wusste, wanden sie sich einer komplett anderen Kultur zu, um einander noch besser kennen zu lernen:
[Sasha – russisches Lied, zu dem wir eine Art Klatschspiel veranstalteten.]

 

Mit der Zeit gewöhnten sie sich immer mehr aneinander und auch die norwegische Kultur wurde zu einem Teil von ihnen: Da sie alle in dem Bereich des Primarstufenlehramts waren, haben sie natürlich Kontakt mit ihrem inneren Kind aufgenommen und versucht sich wie ein norwegisches Kind zu fühlen.
[Norwegisches Kinderlied: Høyt i et tre. Wenn man die Gruppe zweiteilt und das Lied in einem Kanon singt, wobei eine Gruppe mit 1x hey beginnt und dies steigert und die andere mit 7x hey beginnt und hinabzählt, enden beide Gruppe am Schluss des Lieds mit einem kollektiven HEY!
Høyt i et tre i California
der satt en liten nattergal
og sang falleri-fallera
Hey, hey, hey…]

Teil ihrer Ausbildung war es, Kulturen zu verbinden, also haben sie sich ein Lied hergenommen, dass irgendwie nie aus ihren Köpfen zu verschwinden schien und kombinierten es mit einer Fähigkeit, die sie mühsam erarbeitet hatten.
[hier haben wir Schritte von jeweils dem afrikanischen sowie dem indischen Tanzworkshop kombiniert und eine Choreographie zu Shape Of You erstellt]”

Zwischen üben und performen hab ich endlich das im Februar importierte Kürbiskernöl verwendet und mir Backhendl mit Erdäpfelsalat gemacht. 😊

Mittwoch war ein intensiver Unitag und Donnerstag war auch schon der letzte selbige.
Jap, der letzte Unitag war gekommen, denn nach den Osterferien würde es Praktikumszeit sein. Wie ich schon öfter gesagt hab – mir ist nimmer wurscht, wie schnell die Zeit vergeht. 😳

Auch am Donnerstag: Sola Party! Wir haben unsere gesamte Unigruppe in unsere Unterkunft eingeladen, um den Schluss unseres Kurses zu feiern.

Freitag war dann der erste Tag hier, an dem ich wirklich ganz und gar nichts zu tun hatte, also hab ich ihn recht gemütlich verbracht, am Vormittag war ich in der Sauna und den restlichen Tag hab ich mit lesen und Serien schauen verbracht.

 

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